25. März – Okinawa

Bin heute zum ersten Mal auf einem vom Schiff organisierten Ausflug mitgefahren. Shurijo Castle & Kukosai Street. Soweit so gut. Wäre ich nicht für den deutschen Ausflug eingeteilt worden… Hab schon das Schlimmste befürchtet, als ich so zwei Schweizer entdeckt habe, die mir immer blöd kommen. Zum Glück warn die im andern Bus. Da kommen so Fragen wie „Für was sind Sie denn noch an Bord außer für die Übersetzungen?“ – „Wenn Probleme bei deutschen Passagieren auftreten…“ – „Welche Probleme können denn da auftreten?“ – „Woher soll man das denn wissen?“ – „Sie arbeiten doch hier, Sie müssen das doch wissen!“ – „Wissen Sie, wüsste man Probleme schon vorher, wären das keine mehr, dann könnte man schon Vorkehrungen treffen!“
Also so was doofes!

Shurijo Castle ist eine kleine japanische Schlossanlage auf einem Berg in Naha, unserem Anlegehafen. War sehr interessant zu sehen, wie die Japaner leben und was sie unter einem Schloss verstehen 😉

Danach gings in die Kokusai Street, der Hauptstraße. Und auch der Haupteinkaufsstraße… Bunt hergerichtet mit vielen Lichtreklamen, ziemlich viele Ramschgeschäfte mit bunten Plätzchen und Souvenirzeugs. Das Highlight war der Starbucks! Dort hat sich dann auch das ganze Schiff getroffen auf nen Kaffeeklatsch. War super lustig. Saß dort mit einem deutschen Paar am Tisch, die von der Reise begeistert waren. Und dann kamen wir auf ihre Buchung zu sprechen, das wär alles so super abgelaufen, ohne Probleme, eine ganz tolle Beratung und sie möchten dieses Jahr gleich wieder buchen und gehen dann wieder zu kreuzfahrten.de, das Büro können sie nur weiterempfehlen. War super perplex und hab dann angefangen zu grinsen, als die Dame meinte wo würde ich denn arbeiten in Deutschland. Hatte mit den beiden noch ein sehr entspanntes Gespräch, die Komplimente muss ich dann zuhause weitergeben.

April 5, 2009 at 1:46 am Hinterlasse einen Kommentar

24. März – Keelung

Viel gibt es über heute nicht zu erzählen, das Wetter war nicht so wirklich toll,
Hab mal einen Bürotag eingelegt, um Mails zu lesen und zu schreiben 😉 Wobei die Internetverbindung echt zum Einschlafen ist, total langsam und bricht andauernd ab. Macht echt keinen Spaß!
Nach Taipeh bringts mich auch beim nächsten Mal noch. Es hört sich wahrscheinlich blöd an für alle in Deutschland, aber mir ist es da draußen bei 12 Grad echt zu kalt….

April 5, 2009 at 1:45 am Hinterlasse einen Kommentar

23. März – auf See

Kann man denn eigentlich das Schiff verlassen? Ähm ja, natürlich können sie von Bord gehen. Ach, da braucht man keine Genehmigung? Wissen Sie, das geht nach Haarfarbe!

April 5, 2009 at 1:45 am Hinterlasse einen Kommentar

22. März – Hong Kong

Nach unserem abendlichen Marathon mit zehn Stunden auf den Beinen hatte ich heute auf Laufen nicht so viel Lust. Deshalb hab ich mir einen Hop on-hop off Bus geschnappt und hab mich in Kowloon fahren lassen. War super schön und interessant, über Kopfhörer konnte man auch in deutscher Sprache vjel über die Geschichte erfahren. Teils hatte ich aber schon Angst auf dem Oberdeck des Busses von einer Lichtreklame getroffen zu werden, die überall auf den Straßen hängen… Eigentlich wollte ich danach noch etwas bummeln gehen, aber Harbour City war mir etwas unheimlich, hab mich schon nach fünf Minuten verlaufen… Außerdem war ich mir mit dem Tenderboot etwas unsicher, wann das letzte fährt, so dass ich mich um drei Uhr wieder auf den Weg zurück zum Schiff gemacht hab. War auch gut so, es war soviel los, dass ich erst das übernächste Boot schnappen konnte.

Von Hong Kong Island hab ich noch nicht soviel gesehen, das möchte ich bei der nächsten Cruise machen. Außerdem möchte ich auch gerne mal in die New Territories, liegt zwischen der eigentlichen Stadt Hong Kong und der Grenze zu China. Obwohl wir noch mal vier Tage dort haben weiß ich jetzt schon, dass die Zeit nicht reicht. Es gibt noch sooo viel!

Abends warn wir noch kurz auf der Island Party, man glaubt ja njcht, dass jemand nach dem eigentlichen Abendessen noch etwas runterkriegt, aber die Gäste haben sich auf das Island Buffet gestürzt, als hätte es nichts gegeben. Und ohne Rücksicht auf Verluste – da wurde man einfach so mal umgerannt. Ohne Worte….

März 23, 2009 at 10:30 pm 1 Kommentar

21. März – Hong Kong

So, unser erster Tag in Hong Kong! 28 Grad, 100 % Luftfeuchtigkeit. Leider totalst neblig. War in Kowloon, dem Festland unterwegs, von dort hat man normalerweise einen schönen Ausblick auf Hong Kong Island, aber tagsüber hat man nur die Skyline erahnen können. Bin von der Harbour City, dem größten Einkaufszentrum mit über 700 Läden in den Kowloon Park, in die Nathan Road, eine der Hauptstraßen, dann zum Hong Kong Museum of History und zur Avenue of Stars, direkt am Hafengelände. Das ist dem Hollywood Boulevard nachgeahmt mit den Handabdrücken chinesischer Künstler. Wobei außer Bruce Lee und Jet Li nichts bekanntes dabei ist… Bin gegen drei Uhr wieder zurück zum Schiff. Schnell die Bordzeitung übersetzen und umziehen.

Stefan und sein Freund haben sich in Hong Kong in einem Hotel direkt am Hafen eingemietet. Sein Freund kam erst an dem Abend zurück aus New York, also hat Stefan Henni, Bozena und mich eingeladen ihn zu begleiten bis Tim ankommt. Sind um halb sechs mit dem Shuttle zurück nach Hong Kong, kurz ins Hotel und dann auf den Night Market. Das ist ein Markt, der erst gegen 5 Uhr aufmacht jeden Tag, allerdings erst so richtig abends/nachts zum Leben erwacht. Sind in ein nettes chinesisches Restaurant mit Tischen entlang der Straße und haben quer durch die Karte und ein kleines Buffet zusammengestellt. Ein super leckeres Essen und halt wahnsinnig billig. Für drei Vorspeisen, vier Hauptgerichte und Getränke 10 Dollar pro Person 😉 Dafür gibt’s als Servietten auch nur Klopapier *g*

Um acht startete die berühmte Lightshow, bei der die Skyline anfängt zu leuchten und Laser im Rhythmus der Musik den Himmel und Hafen beleuchten. Währendessen ist die Diamond Princess, unser Schiff, durch den Hafen gefahren. Ein tolles Bild. Da Stefan und Tim nicht mehr mit wollten sind wir drei Mädels dann alleine nach Hong Kong Island. Waren erst in einer schönen Bar auf einer Terrasse eines Hochhauses für ein paar Cocktails, bevor es in die eigentliche Partymeile ging. So etwas hab ich noch nie gesehen. Ein Pub/Bar/Restaurant/Diskothek nach dem anderen, überall Musik auf der Straße und soo viele Leute aus allen Ländern der Welt. Und Henni meinte schon, das wäre jeden Tag so. Am Wochenende etwas mehr, aber auch unter der Woche. Auf Disco hatten wir nicht soviel Lust, sind um 4 Uhr mit dem Tenderboot zurück aufs Schiff. Wobei es davor noch in einen chinesischen Imbiss ging 😉

März 23, 2009 at 10:28 pm Hinterlasse einen Kommentar

20. März – auf See

Die Sprechstunde heute war echt unglaublich. Die Beschwerden – also da muss man sich echt zusammenreißen keine ironischen Kommentare loszulassen…. Eine beschwert sich, weil wir nicht in die Bordzeitung geschrieben haben, dass man sich auch im Schatten eincremen muss, ihr Mann hat jetzt einen Sonnenbrand, das hätten wir ja vorher sagen können. Hmm… Also Sonnencreme haben wir in der Bordzeitung stehen das man die mitnehmen soll (das ist für mich schon das normalste überhaupt), aber wir hätten da noch reinschreiben sollen auch bei Schatten oder bewölkten Himmel brauch man die.

Warum legt das Schiff nicht direkt in Hong Kong an? Es tut uns ja leid, aber das Schiff ist etwas zu groß dafür. Gar nicht wahr, die Company will nur nicht die hohen Gebühren zahlen, andere Schiffe legen ja auch an. Ähm nein, die Schiffe sind ein bissl kleiner als unseres, so etwa 500-1000 Passagiere weniger. Das stimmt nicht, ich wüsste ja darüber eh nicht Bescheid. Warum fragt er mich dann?

Dann kommt ein anderer, er ist über eine Liege gefallen auf dem Sonnendeck. Er redet erst mit mir, es wäre ja schon etwas besser, aber er würde sich doch gerne noch mal untersuchen lassen, obs eine gute ärztliche Ausstattung an Bord geben würde. Er brauch da ein hochauflösendes auf Ultraschall basierendes Röntgengerät, was anderes kommt da nicht in Frage (oder so ähnlich). Warum ich das denn nicht wissen würde, ob es das gibt… Hab dann Henrike gefragt, die es auch nicht wusste, auf einmal ging es ihm dann so schlecht, er muss da sofort zum Arzt. Henni hat ihm dann vorgeschlagen mit ihm zu gehen, allerdings erst in 15 Minuten wenn der Arzt aufmacht. Meint er ok, er kommt dann wieder – die nächsten Kunden kommen, auf einmal schnauzt er die an er wäre noch nicht fertig und sie (die Kundin) solle ihn nicht so mit bösen Blicken bedecken.

Dann kommt einer, er möchte in Taiwan sich ein Taxi nach Taipeh nehmen, aber das ist ja zu teuer, sie suchen noch ein Paar, das mit ihnen fährt. Und? Ja wir würden ja die ganzen Kunden kennen, da wäre es ja kein Problem für sie noch ein paar Mitfahrer zu finden.

Für einen anderen Gast sollen wir doch ein Nachprogramm zusammenstellen. Den Flug zurück lässt sie verfallen, sie möchte gerne ein paar Tage in Peking bleiben, Ausflüge braucht sie natürlich auch, danach eine Rundreise durch China, Weiterflug nach Australien und dort noch einen Monat Rundreise. Wie das können wir nicht organisieren? Sorry, das ist etwas umständlich so ohne Kataloge und Informationen, Zugang zu den Reservierungssystemen…

Die nächste Party kam nach diesem Tag wie gerufen. Drag Queen Party. Zum Glück wurde von den Mädels nicht erwartet sich zu Männern umstylen zu lassen. Aber die Jungs sahen teils schon entzückend aus. Besonders Jeremy (1,80 groß) mit seinem Kleidchen und den Schmetterlingsflügeln und dem Krönchen auf. Ich weiß gar nicht, wo die ihre Kostüme, Kleider usw. herkriegen. Göttlich!

März 23, 2009 at 10:28 pm 1 Kommentar

19. März – Nha Trang (Vietnam)

Das Wetter ist immer noch göttlich. Um die 35 Grad. Bin in Nha-Trang etwas auf dem Markt rumgelaufen und danach etwa 1,5 Stunden an der Promenade entlang. Ein wunderschöner Strand mit vielen kleinen Bars und Restaurants. Soviel ist in Nha-Trang nicht zu sehen, richtig interessant und kulturell wird es erst außerhalb. Aber zum Entspannen, sonnen und für Wellness ist es perfekt. Stefan war zusammen mit einem anderen Paar in einem Wellnesstempel, das hat sich auch gut angehört, vielleicht leg ich da beim nächsten Mal einen Stopp ein.

März 23, 2009 at 10:25 pm Hinterlasse einen Kommentar

Ältere Beiträge Neuere Beiträge


Kategorien

  • Blogroll

  • Feeds