Zwei Tage Hawaii

Oktober 4, 2008 at 5:45 pm Hinterlasse einen Kommentar

Wie beschreibt man Hawaii am Besten? Es ist schwierig, weil Hawaii nicht gleich Hawaii ist. Wie man an den Fotos bestimmt schon sieht.

Unser erster Stopp war Honolulu. Schwer übersehbar an den Wolkenkratzern und hohen Hotelbauten und sehr touristisch ausgelegt.

Ich hatte mich für die Tour „Natural Highlights of Oahu“ entschieden. Von Honolulu aus gings zuerst in den Krater von Diamond Head, danach weiter zur wunderschönen Hanauma Bay mit einem fantastischen Blick über die Bucht und auf das Schnorchelparadies.

An der südöstlichen Küste entlang ging unsere Fahrt zum Honolulu Blowhole. Leider an dem Tag außer Betrieb, da die Wellen nicht so stark waren um das Blowhole zu sehen. Blowhole ist ein Punkt, an dem starke Wassermassen aufeinandertreffen und eine Fontäne in die Luft bläst. Trotz allem ein Punkt mit einer tollen Aussicht auf die entfernten Inseln Molokai, Lanai und Maui.

Der östlichste Punkt Oahu`s ist Makapuu Point. Auch ein Treffpunkt für viele Schnorchelfreunde oder für Paragliding.

Einen Einblick in die Geschichte Oahu`s gabs am Ulupo Heiau. Eine alte Heiligenstätte der Hawaiianer, die von jungen freiwilligen Helfern Instand gehalten wird.

Unsere letzte Station auf der Tour war der Nationalpark Nuuanu Pali mit dem Aussichtspunkt Pali Lookout. Hier brechen die Berge fast 1.000 m steil zur Küste hin ab. Hier bietet sich ein weites Panorama über die grünen Klippen an der Ostküste.

Am Nachmittag gings für uns zum weltberühmten Waikiki Beach, dem wahrscheinlich bekanntesten Strand der Welt. Hier gibt es, vor allem direkt vor den Hotels, sehr touristisch angelegte Bereich mit viel Andrang, wir sind fast komplett bis zum Ende gelaufen, wo wir viel Ruhe und Platz hatten und den Strand und das Meer genießen konnten.

Gegen 6 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück, über die Shoppingmeile, zum Schiff. Kein Kommentar zu der Strecke, wir wurden zum Glück nach 2 Stunden aufgesammelt von deutschen Gästen, die einen Bus angehalten und uns aufgesammelt haben, sonst hätten wir dem Schiff winken können 😉

So konnten wir abends an der tollen Island Party an Deck teilnehmen, die doch sehr lustig anzuschauen war. Besonders das Spiel ähnlich „Reise nach Jerusalem“, wo Damen sich Herren an den Hals werfen mussten um nicht aus dem Spiel zu fliegen, wobei die Herren immer weniger wurden. Ein sehr harter Kampf, der der Crew stark zugesetzt hat, bzw. durch das Umrennen einige blaue Flecken beschert hat. *g*

 

Kona ist wiederum ein Platz auf Hawaii, der richtig an das Hawaii erinnert, wie man es sich vorstellt. Nur Grünflächen, viele kleine Orte mit kleinen hawaiianischen Häusern. Kona selbst ist etwas touristisch mit einigen Souvenirgeschäften, Bars und Restaurants, aber selbst nicht so interessant wie Honolulu, da sich das Leben hauptsächlich im Wasser abspielt.

Vom Tenderboot aus konnten wir Delphine beim schwimmen und springen beobachten. Ein tolles Erlebnis!

Meine Tour ging am Nachmittag los – „Kona Kayak Adventure“! Unser Kayak-Guide, Cassie, war total supernett. Sie hat mir gleich erzählt, dass sie mehrere Jahre in Berchtesgaden gelebt hat und war froh ein paar Worte deutsch sprechen zu können!

Vierzig Minuten an der Küste entlang in Zweier-Kayaks ging es für uns zur Devils-Bay, wo wir eine halbe Stunde Schorchelpause einlegten. Und dann wieder vierzig Minuten zurück. Ich hab zwei Tage meinen Muskelkater auskuriert, das war schon nicht so einfach. Aber hat totalst viel Spaß gemacht und war super lustig mit der gesamten Gruppe. Besonders, weil wir über die Kayaks zum Schnorcheln ins Wasser mussten und das Ein- und Aussteigen schon etwas Geschicklichkeit und Kraft in den Armen erforderte.

Fotos gibt’s von der Tour selbst leider nicht, ich wollte nicht riskiern, dass die Kamera beim Kentern den Grund des Pazifiks kennenlernt 😉 Aber Karen, meine neuseeländische Kayak-Partnerin, war so nett mit ihrer Unterwasserkamera einige Fotos für mich zu machen.

 

 

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Einschiffung und erste Tage an Bord! Christmas Island, eine unendliche Geschichte!

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